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Ein neues grosses Bauprojekt für die Stiftung MRS!

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In den Jahren 2012-2013 hat die Stiftung MRS mit Präsident Albert Reich das grosse Projekt "Kulturspeicher - arcun da cultura" realisiert.

2018 stürzt sich die Crew von Stiftungspräsident Leo Cathomas erneut in ein Abenteuer: Das 1988 eröffnete Museumsgebäude an der Städtlistrasse 10 soll renoviert und modernisiert werden. Das unter Bundesschutz stehende Gebäude erfordert grosse Sorgfalt.

Rund 1 kg schwer war das Dossier, das Architektin Caroline Gasser Curschellas bei der Denkmalpflege des Kantons Graubünden einreichte. Acht unterschiedliche Projektteile waren zu dokumentieren und zu begründen.

  • Erneuerung der Fassade und Verbesserung der Dichtigkeit der bestehenden Fenster
  • Instandsetzung Innenputz der Sala Terrena und des Erdgeschosses
  • Wärmetechnische Dämmung der Decke über dem 3. Obergeschoss
  • Anpassung der Ausstellungsbeleuchtung sowie der Brandmeldeanlage an den aktuellen Stand der Technik
  • Lifteinbau in den bereits 1986 erstellten Liftschacht
  • Neugestaltung des Shop-, Eingangs- und Kassenbereichs
  • Instandstellung des Dachs des Hofgebäudes
  • Erstellung eines Unterstands für Utensilien der Kinderwerkstätten

Zur Realisierung dieser nach dreissig Jahren Museumsbetrieb dringlich notwendigen Massnahmen wurden Kosten von CHF 938'000 CHF ermittelt.

Kosten und Finanzierung

Die Bevölkerung unterstützt das Bauvorhaben
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2016 erfolgte an der Ilanzer Handels- und Gewerbeausstellung ILHGA der Startschuss zur Finanzierung des Bauvorhabens. Der Gönnerverein des MRS war präsent mit einem Stand und suchte Unterstützung bei der Bevölkerung. "100 x 100 CHF Ihr Beitrag zur Fassadensanierung" lautete das Sammlungsziel. Der Erfolg war gross und die Aufmunterung, das Projekt anzugehen überwältigend: Es kamen 9'650 CHF zusammen. Dies hat allen Verantwortlichen Mut gemacht!

Grosse Unterstützung durch die öffentliche Hand

Diskussion mit Ilanzer ParlamentarierInnen am Infoanlass im MRS vom 24. 02. 2018
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Wie sollte diese hohe Bausumme gesammelt werden? Erster Ansprechpartner war die kantonale Denkmalpflege. Mit dieser wurden die notwendigen Untersuchungen am renovationsbedürftigen Gewölbe in der Sala terrena veranlasst. Nachdem eine Zusagen von Bund und Kanton über 200'000 CHF vorlag, gelangte die Stiftung an die Regiun Surselva. Von hier kam eine Zusage über 100'000 CHF. Im 25-köpfigen Ilanzer Gemeindeparlament wurde ein Antrag auf weitere 100'000 CHF zwar kritisch hinterfragt, das Abstimmungsresultat wurde dann aber zum Aufsteller des Jahres! 24 Ja und 1 Enthaltung. Grosse Anerkennung also aus der Region Surselva, grosse Freude beim MRS-Team und insgesamt 400'000 CHF auf dem Baukonto.

Institutionen und Stiftungen sprechen Beiträge

Das Bekenntnis der Region Surselva und der Gemeinde Ilanz/Glion zum Museum Regiunal Surselva funktionierte als Türöffner für positive Entscheide bei den Stiftungen. Grosse Hoffnung setzte der Stiftungsrat MRS in die Institutionen, die bereits beim Bau des Kulturspeichers geholfen hatten und es wurde dem MRS tatsächlich ein weiteres Mal unter die Arme gegriffen!

Wir bedanken uns herzlich bei:

  • Stiftung Ernst Göhner
  • Patenschaft für Berggemeinden
  • Hans und Wilma Stutz Stiftung
  • Pro Patria
  • Bürgerliche Genossenschaft Ilanz
  • U.W.Linsi-Stiftung

Weitere namhafte Beiträge kommen von

  • der Prof. Otto Beisheim Stiftung
  • der Stiftung J. Bischofberger
  • dem Bündner Heimatschutz
  • der Markus Oettli-Stiftung
  • Sophie und Karl Binding Stiftung

Wir danken allen und sind sehr zufrieden und glücklich!

WohltäterInnen gesucht für die Restfinanzierung

Per Ende Juni 2018 ist noch eine Finanzierungslücke offen von 158'470 CHF. Ist die letzte Meile die anstrengste?

Wir vertrauen weiterhin auf den guten Ruf, den das MRS als innovative und aktive Kulturinstitution bei seinem Publikum geniesst. Wir hoffen, dass wir Gönnerinnen und Gönner finden, die den Stiftungsrat darin unterstützen, das Museum Regiunal Surselva nach 30 Betriebsjahren aufzufrischen. Helfen Sie mit, eine gute Grundlage für weitere 30 Jahre MRS zu legen.

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Ilanzer Münzschatz im Rätischen Museum
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Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns über jeden Beitrag.

Raiffeisenbank Surselva, 7130 Ilanz
CH97 8107 3000 0014 7211 8
zgunsten von
Stiftung Museum Regiunal Surselva
Renovation Casa Carniec Ilanz
7130 Ilanz


Herzlichen Dank!

Wenn das Schule macht!

Ein Brief hat uns erreicht. Aufgrund der Baureportage auf Internet haben die Verantwortlichen der Hans und Wilma Stutz Stiftung entschieden, dem MRS auf der "letzten Meile", sprich beim Stopfen der noch offenen Finanzierungslücke wirkungsvoll zu helfen. Sie tun dies aus Verbundenheit zu Graubünden, wo sie seit Jahren ein Feriendomizil haben. Daher kommen nun 25'000 CHF auf unser Konto. Der Clou an der Sache: Bereits Anfang Jahr hat dieselbe Stiftung einen Beitrag in dieser Höhe für die Renovation gesprochen. Wir fühlen uns sehr geehrt und bedanken uns herzlich!

Baubewilligung und Baubeginn

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Am 28. Mai konnten Stiftungspräsidenten Leo Cathomas und Architektin Caroline Gasser Curschellas die Baubewilligung zur Kenntnis nehmen. Die Baukommission beschloss, noch diesen Sommer die Hausfassade zu renovieren. Bereits steht Anfang Juli ein Teil des Baugerüstes auf der Nord- und Westseite des Gebäudes.

Was geschieht im Innern des Gebäudes?

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Die Bauarbeiten in den Ausstellungsräumen mit einer dichten Objektinszenierung sind eine grosse Herausforderung. Die Ausstellung wird, um Aufwand zu sparen, nicht abgeräumt. Die Zeit der Betriebsschliessung soll genutzt werden, um digitale Fotografien der Museumsobjekte zu erstellen. Zu diesem Zweck und zum Schutz der Museumsobjekte hat Konservatorin Marianne Fischbacher den Massnahmenplan "Objektschutz und Inventarkontrolle" formuliert. Zum Abschluss der Renovation wird dann noch das Standortinventar erstellt. Nicht nur das Gebäude soll im kommenden Frühjahr neu erstrahlen, auch die Übersicht über die Sammlung wird gewährleistet sein. Hier geht's zur Bildreportage vom Baufortschritt.