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Unsere Kulturführerinnen und Kulturführer stellen sich vor

Das mira!cultura Team öffnet seit Mai 2015 Feriengästen, Reisegruppen und Einheimischen ein Fenster zur Vergangenheit und vermittelt Einblicke in den heutigen Alltag. Ihr Handwerk erlernt haben die „Guides“ in mehrtägigen Kursen, auf einer Exkursion und auf ihrer Probeführung mit dem Team. Anerkannte Bündner Fachleute aus den Gebieten Architektur, Fotografie, Geschichte, Kunstgeschichte, Theologie, Ethnologie, Tourismus, Didaktik und Führungsmethodik haben sich für die Ausbildung engagiert und den „Guides“ ihr Wissen weitergegeben.

Röbi Werro

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Hallo, ich heisse Röbi Werro, wohne seit Geburt hier in Ilanz, wo ich auch die Schulen und meine Berufsausbildung absolvierte.
Meine Verbundenheit und die Liebe zu Ilanz und zur Region, ist auch ein Grund dafür, dass ich mich immer wieder mit der Geschichte und den Geschehnissen von Ilanz befasse.
Mein Wissen in Geschichte und regionaler Kultur konnte ich letzten Winter im Kurs als Kulturführer vertiefen und erweitern. Also kurz gesagt: " Er isch eina vu do" und führt Sie sehr gerne durch die Altstadt "z'Städtli" von Ilanz.

Gion-Duri Gisler

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Eigentlich komme ich aus dem zürcherischen Limmattal. Als Feriengast, Soldat und Lehrer habe ich die Surselva schon früh kennen und lieben gelernt. Die wunderschöne Landschaft, die Geschichte und die Kultur dieser Gegend faszinieren mich seit beinahe 50 Jahren. Nun habe ich meinen Wohnsitz in Flond und geniesse die abwechslungsreichen Jahreszeiten und auch das vielseitige kulturelle Angebot in den Bündner Bergen. Jetzt, nach der Ausbildung zum Kulturführer, möchte ich gerne mein Wissen weitergeben, dort weitergeben, wo es mir schon immer eine Herzensangelegenheit war: bei unseren Schülerinnen und Schülern. Mit einer Kollegin zusammen haben wir die „Memory Tour“, einen Rundgang für Kinder im Städtli Ilanz/Glion, entwickelt. Ich freue mich auf viele interessante Begegnungen und heisse die Schulklassen bei uns herzlich willkommen - „in cordial beinvegni“, wie es im Romanischen heisst!

Susanne Hesselbarth

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Man sieht nur, was man weiss - So ging es mir als ich zum ersten Mal vor den Werken des Waltensburger Meisters stand. Und so geht es mir immer noch – ich entdecke immer wieder etwas Neues, ein Detail, eine Geste, eine Farbschattierung. Und sehe Bezüge zu historischen Ereignissen, zu alten Dokumenten, zu den Ergebnissen aktueller Forschungsarbeiten. Gerne nehme ich Sie mit auf „Entdeckungstour“ und erzähle Ihnen etwas zum künstlerischen Umfeld des Waltensburger Meisters, zu den Arbeits- und Lebensbedingungen in der Surselva im Mittelalter, zur Technik der Freskomalerei und vieles mehr. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Anne-Louise Joël

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Bien gi, jeu haiel num Anne-Louise Joël. Jeu stun a Vella e lavurel ella Casa d'Angel a Lumbrein, das neue Kulturhaus in der Val Lumnezia. Aufgewachsen bin ich in Dänemark, wohne aber seit fast 20 Jahren immer wieder hier und habe natürlich auch romanisch gelernt. Als Seemannstochter und Historikerin erzähle ich für mein Leben gern Geschichte(n) und möchte den Gästen der Lumnezia zeigen, wie dieses Tal seine eigene Sprache, Kultur und Geschichte hat, aber auch mit den grossen Ereignissen der Weltgeschichte verbunden ist. Beinvegni ella Lumnezia

Simon Derungs

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Bien gi. jeu hai num Simon Derungs. Ich bin in Surcasti geboren und aufgewachsen. Nach meiner Berufslehre in Disentis und Zug und einigen Jahren  Berufserfahrung im Unterland, hat es mich in meiner Heimat zurückgezogen. Die Geschichte von Surcasti/Suraua und der Burg um den Kirchenhügel  s. Luregn haben mich immer fasziniert. Von der  Bronzesiedlung  in der Nähe der Burg, den Herren von Überkastel, dem Dorf Surcasti und dem Unterlugnez, genannt Suraua, gibt es vieles  zu erzählen. Gerne möchte ich der einheimischen Bevölkerung und allen interessierten Feriengästen darüber erzählen.

Marco Curti

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Marco Curti wohnt seit über drei  Jahren in Morissen. Er hat Geschichte studiert, hat dann aber ins Bankfach gewechselt. Er hat eine Ausbildung als Wanderleiter und vermittelt auf den mira!cultura Ortsführungen Vrin, Lumbrein und Vella mit Leidenschaft und Sachkenntnis seine Liebe zur Wahlheimat Val Lumnezia. Marco Curti hat auch den Kurs refoGuide absolviert und führt in der Reformationsstadt Ilanz zum Thema "Orte und Spuren der Reformation".

Sidonia Kasper-Ragettli

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In Flims  geboren, aufgewachsen und beheimatet habe ich bereits in der Kindheit erste Verbindungen zu Ilanz erlebt. Geschichte und Geschichten haben mich schon frühinteressiert und fasziniert und durch`s  Leben begleitet. Ich höre gerne darüber und erzähle auch gerne über unser reiches und kostbares Kulturerbe; sei es zuerst als Katechetin und Märchenerzählerin, später als Kirchenführerin und refo Guide

Tobias Heinisch

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Bien gi, jeu sun Tobias. Als Kind von Wiener Eltern bin ich am Bodensee aufgewachsen und vor bald zehn Jahren etwas unerwartet, aber umso glücklicher in der Surselva gelandet. Wenn mir der See auch manchmal fehlt, gibt es doch kaum etwas Schöneres als den Blick auf die schneebedeckten, majestätischen Brigelser Hörner in einer mondhellen, sternklaren Nacht, oder auf den markanten Piz Fess im letzten strahlenden Abendrot! Als Historiker mit Fokus Religionsgeschichte freue ich mich besonders, Ihnen die sakralen Schätze meiner Wahlheimat näher bringen zu dürfen, doch genauso spannend finde ich die Legenden und Geschichten, an denen unser Tal so reich ist. Und ich freue mich, dass meine Obersaxer Nachbarn auch einmal 300 Jahre lang Österreicher waren - das verbindet. Sin seveser, e tochen gleiti!

 

Beatrix Purchart

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Nach vielen Jahren Tätigkeit in der internationalen Finanzindustrie, fand ich im Val Lumnezia meine Wahlheimat, was auch meinem Hobby - dem Bergsport - geschuldet ist. Als Ökonomin und Wirtschaftshistorikerin habe ich mich schon immer mit global-historischen Entwicklungen und Zusammenhängen befasst. Es ist aber auch unglaublich spannend die vielfältige lokal-Geschichte der Täler Graubündens in einem globalen Kontext zu betrachten, und es bereitet mir sehr viel Freude dieses Wissen in Führungen weiter zu geben.

Gian Bundi

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Gian Bundi praktiziert als Arzt seit 1988 in Vella in der Lumnezia. Seit 32 Jahren ist er auf verschiedene Sektoren aktiv tätig gewesen. Nächstes Jahr (2021) geht er in Pension. Seit mehreren Jahren bereitet er sich auf diese neue Zeit vor. So hat er auch Zeit für seine Hobbys, wie Reisen, Mounten Biken, Bergtouren, strahlen, golfen und Zeit für die örtliche Kultur. Schon seit Jahren ist das Interesse an der lokalen Geschichte vorhanden und mit der Pensionierung wird er sich für die Kultur und als Kulturguide in der Lumnezia engagieren.

Guido Dietrich

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Olivia Pfister-Tgetgel

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Ich heisse Olivia Pfister-Tgetgel und wohne seit 1996 in Trun. Meine ersten Eindrücke von Trun habe ich bereits während meiner kaufmännischen Lehre in der Tuch- und Kleiderfabrik Truns AG bekommen. Mein Interesse an Kunst und Kultur wurde mit meiner Anstellung im Museum Cuort Ligia Grischa geweckt. Als Kulturführerin habe ich die Möglichkeit, unsere kulturellen Schätze mit interessierten Leuten zu teilen.

Ursula Brändli Capaul

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Bien di bien onn. Jeu, Ursula Brändli Capaul, sundel carschida si a Cuera en ina famiglia bilingua. Suenter il seminari scolastic haiel jeu studegiau logopedia a Fribourg. Die Verbundenheit mit der Surselva wurde mir in die Wiege gelegt. Meine Grosseltern bewirtschafteten einen kleinen Bauernhof in Zignau bei Trun. Seit 30 Jahren wohne ich in Rueun und nehme aktiv am kulturellen Leben des Dorfes und der Region teil. Meine Faszination für die Geschichte des Dorfes und seine Umgebung ist ungebrochen. Das Projekt „Minas da Gulatsch“ in Rueun habe ich mitangestossen und begleite es weiterhin. Eine dazu passende Kulturführung ist erarbeitet und kann voraussichtlich im Jahr 2021 angeboten werden.

Michael Friberg

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Bien di e buna sera. Jeu senumnel Michael Friberg ed habiteschel a Breil, in dem Dorf, in dem ich als Bauernsohn aufgewachsen bin und später als Lehrer und Schulleiter gearbeitet habe. So konnte ich die Entwicklung vom Bauerndorf zur touristischen Feriendestination Breil/Brigels hautnah miterleben. Mein grosses Hobby ist die Lokalgeschichte. Nach der Ausbildung zum Kulturführer freut es mich nun, den Gästen und Einheimischen das Dorf mit all seinen Facetten vorstellen zu dürfen. Cordial beinvegni a Breil!

 

David Flepp

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Cordial beinvegni,
ich freue mich Ihnen die Surselva näherzubringen. Gerne führe ich Sie zu verborgenen Schätzen der rätoromanischen Kultur und garniere diese mit frischen Geschichten. In meinem Arbeitsfeld als Sprachförderer für die Lia Rumantscha sensibilisiere ich Gäste für die Anliegen der romanischen Sprache und animiere die Einheimischen das Romanische bewusster einzusetzen. Und in meinem zweiten Arbeitsfeld als freischaffender Schauspieler schlüpfe ich gern in historische Figuren.
Sin seveser en Surselva.

Veronica Cathomen-Casanova

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Miu num ei Veronica Cathomen-Casanova. Jeu habiteschel e lavurel a Breil. Neben meiner Familie und dem Beruf als Lehrerin gilt meine Passion dem Dorftheater, wo ich wenn immer möglich mitmache. Seit einigen Jahren bin ich auch Teil der inszenierten Altstadtführungen in Ilanz. Auf meinen Ortsführungen werden Sie Breil/Brigels als Feriendestination kennenlernen, werden jedoch auch erfahren und spüren, dass sich das traditionelle Dorfleben bewahrt hat. Jeu selegrel sin Vus.

Alice Bertogg-Darms

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Cordial beinvegni a Glion! Jeu sundel promotura regiunala dalla Lia Rumantscha. Als Sprachförderin darf ich Gästen und Einheimischen die Rätoromanische Sprache und Kultur näherbringen. Das Ilanzer Städtli bietet dazu wunderbare Ecken und Geschichten. Und als waschechte Rätoromanin singe, schreibe und patarlel jeu per romontsch. Für Sie selbstverständlich auch auf Deutsch. Sin seveser!