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Sonderausstellung "Kreuz oder Hahn - Da messa ni da priedi"

Kirche St. Martin bei Ilanz

Die neue Ausstellung, die das Museum Regiunal Surselva für Einheimische und Gäste der Reformationsstadt Ilanz ab dem 20. Juni bereithält, handelt von den Ereignissen der Reformationszeit und vom Zusammenleben der Konfessionen. Zu Beginn der Ausstellung begrüsst eine eindrückliche gotische Statue das Publikum. Es ist die legendäre Muttergottes von S. Glieci in Peiden Bad. Um sie rankt sich eine typische Geschichte aus der Zeit der Reformation. Es heisst, die Einwohner von Duvin hätten sich im Ärger über ihr verregnetes Heu vom katholischen Glauben verabschiedet und die Muttergottes aus der Kirche entfernt. Ob sie die Figur tatsächlich ins Tobel geworfen haben, und die katholischen Nachbarn diese in Peiden Bad aus dem Fluss gerettet, bleibt ein Geheimnis der Geschichte. Noch nicht ganz 500 Jahre sind es her, seit der Churer Pfarrer Comander in der St. Margarethen-Kirche seine achtzehn Thesen zum neuen Glauben präsentierte. Das Museum will Aspekte dieser langen Geschichte zwar mit dem nötigen Respekt aber trotzdem kurzweilig darstellen.