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Unsere Kulturführerinnen und Kulturführer stellen sich vor

Unser mira!cultura Team öffnet seit Mai 2015 Feriengästen, Reisegruppen und Einheimischen ein Fenster zur Vergangenheit und vermittelt Einblicke in den heutigen Alltag. Ihr Handwerk gelernt haben die hier vorgestellten Kulturführerinnen und Kulturführer in einer vom MRS und dem Museum Waltensburger Meister organisierten Ausbildung zum Kulturführer, die in neun Modulen von Mitte Januar bis Ende März 2015 stattfand.

Maria Cadruvi

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Mein Beruf:  Journalistin und logotherapeutische Beraterin
Meine Absicht: Mit Begeisterung Wissenswertes von heute und gestern vermitteln
Meine Motivation: Die einmalige Schönheit und die Besonderheiten meiner näheren Umgebung zeigen
Mein Ziel: Gästen und Einheimischen das eine oder andere Kleinod sichtbar machen.
Meine mira!cultura Ortsführung: Stadt und Städtli

Röbi Werro

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Hallo, ich heisse Röbi Werro, wohne seit Geburt hier in Ilanz, wo ich auch die Schulen und meine Berufsausbildung absolvierte.
Meine Verbundenheit und die Liebe zu Ilanz und zur Region, ist auch ein Grund dafür, dass ich mich immer wieder mit der Geschichte und den Geschehnissen von Ilanz befasse.
Mein Wissen in Geschichte und regionaler Kultur konnte ich letzten Winter im Kurs als Kulturführer vertiefen und erweitern. Also kurz gesagt: " Er isch eina vu do" und führt Sie sehr gerne durch die Altstadt "z'Städtli" von Ilanz.

Gion-Duri Gisler

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Eigentlich komme ich aus dem zürcherischen Limmattal. Als Feriengast, Soldat und Lehrer habe ich die Surselva schon früh kennen und lieben gelernt. Die wunderschöne Landschaft, die Geschichte und die Kultur dieser Gegend faszinieren mich seit beinahe 50 Jahren. Nun habe ich meinen Wohnsitz in Flond und geniesse die abwechslungsreichen Jahreszeiten und auch das vielseitige kulturelle Angebot in den Bündner Bergen. Jetzt, nach der Ausbildung zum Kulturführer, möchte ich gerne mein Wissen weitergeben, dort weitergeben, wo es mir schon immer eine Herzensangelegenheit war: bei unseren Schülerinnen und Schülern. Mit einer Kollegin zusammen haben wir die „Memory Tour“, einen Rundgang für Kinder im Städtli Ilanz/Glion, entwickelt. Ich freue mich auf viele interessante Begegnungen und heisse die Schulklassen bei uns herzlich willkommen - „in cordial beinvegni“, wie es im Romanischen heisst!

Gaby Schaub

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Ich heisse Gaby Schaub, wohne am Pfannenstiel  im Kanton  Zürich und komme seit mehr als 25 Jahren regelmässig in die Surselva, entweder mit meiner Familie oder meinen SchülerInnen.  Das Tal über dem Wald mit seiner reichen Kultur, seiner Geschichte, seiner schönen Natur und seinen Menschen hat es mir angetan und ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Deshalb habe ich Romanisch gelernt und die Ausbildung  zur Kulturführerin gemacht.
Ich möchte mit der Memory-Tour, einer interaktiven Führung, die ich zusammen mit meinem Kollegen Gion Duri Gisler zusammengestellt habe, vor allem Kindern und Jugendlichen  die Augen für die Schätze der Surselva und für Ilanz/Glion öffnen.
Mit Freude erwarte ich Schulklassen aus der Region oder “dalla Bassa” (aus dem Unterland) !

Susanne Hesselbarth

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Man sieht nur, was man weiss - So ging es mir als ich zum ersten Mal vor den Werken des Waltensburger Meisters stand. Und so geht es mir immer noch – ich entdecke immer wieder etwas Neues, ein Detail, eine Geste, eine Farbschattierung. Und sehe Bezüge zu historischen Ereignissen, zu alten Dokumenten, zu den Ergebnissen aktueller Forschungsarbeiten. Gerne nehme ich Sie mit auf „Entdeckungstour“ und erzähle Ihnen etwas zum künstlerischen Umfeld des Waltensburger Meisters, zu den Arbeits- und Lebensbedingungen in der Surselva im Mittelalter, zur Technik der Freskomalerei und vieles mehr. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Anne-Louise Joël

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Bien gi, jeu haiel num Anne-Louise Joël. Jeu stun a Vella e lavurel ella Casa d'Angel a Lumbrein, das neue Kulturhaus in der Val Lumnezia. Aufgewachsen bin ich in Dänemark, wohne aber seit fast 20 Jahren immer wieder hier und habe natürlich auch romanisch gelernt. Als Seemannstochter und Historikerin erzähle ich für mein Leben gern Geschichte(n) und möchte den Gästen der Lumnezia zeigen, wie dieses Tal seine eigene Sprache, Kultur und Geschichte hat, aber auch mit den grossen Ereignissen der Weltgeschichte verbunden ist. Beinvegni ella Lumnezia

Simon Derungs

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Bien gi. jeu hai num Simon Derungs. Ich bin in Surcasti geboren und aufgewachsen. Nach meiner Berufslehre in Disentis und Zug und einigen Jahren  Berufserfahrung im Unterland, hat es mich in meiner Heimat zurückgezogen. Die Geschichte von Surcasti/Suraua und der Burg um den Kirchenhügel  s. Luregn haben mich immer fasziniert. Von der  Bronzesiedlung  in der Nähe der Burg, den Herren von Überkastel, dem Dorf Surcasti und dem Unterlugnez, genannt Suraua, gibt es vieles  zu erzählen. Gerne möchte ich der einheimischen Bevölkerung und allen interessierten Feriengästen darüber erzählen.

Marco Curti

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Marco Curti wohnt seit über drei  Jahren in Morissen. Er hat Geschichte studiert, hat dann aber ins Bankfach gewechselt. Er hat eine Ausbildung als Wanderleiter und vermittelt auf den mira!cultura Ortsführungen Vrin, Lumbrein und Vella mit Leidenschaft und Sachkenntnis seine Liebe zur Wahlheimat Val Lumnezia. Marco Curti hat auch den Kurs refoGuide absolviert und führt in der Reformationsstadt Ilanz zum Thema "Orte und Spuren der Reformation".