Seite drucken (öffnet Druckansicht in einem neuen Fenster)

Memory Tour durchs Städtli

Die Memory-Tour ist eine spannende Städtliführung. In Gruppen erkunden die Schüler/innen die Vergangenheit der Altstadt. Ein Angebot für Schulklassen der Mittelstufe (9–12 Jahre)
Treffpunkt beim MRS. Daten nach Absprache. Gerne nehmen wir Ihre Voranmeldung per Formular oder telefonisch (+41 81 925 41 81) entgegen.

 

 

 

Rückblick auf die Anlässe 2016

Archiv oder Altpapier? Experten begutachten alte Dokumente

Samstag, 29. Oktober 2016, 9.30 bis 16.00 Uhr, mit Bistro
Bewahren Sie zuhause alte Schriften und Briefe auf, die Ihnen Rätsel aufgeben? Liegen auf Ihrem Estrich Schachteln mit Handschriften, Geschäftsbüchern, Korrespondenzen, Fotos, Filmen und Tonträgern, und wissen Sie nicht, wohin damit? Kommen Sie nach Ilanz und zeigen Sie ihre Fundstücke den anwesenden Sachverständigen, unter anderem aus dem Bündner Staatsarchiv, dem Stadtarchiv Chur und der Kantonsbibliothek Graubünden. Die alten Dokumente könnten für die zukünftigen Kulturarchive der Surselva oder auch für das Staatsarchiv oder die Kantonsbibliothek von Wert sein!
Rathaussaal Ilanz, CHF 8

Die Köchin der Comthurey alpinum kocht

Samstag, 3. September 2016 ab 16.00 Uhr
Wie werden mittelalterliche Speisen auf dem offenen Feuer zubereitet? Welche Zutaten und Gewürze kommen in die Töpfe und wie schmeckt uns heutigen Esserinnen und Essern dieses Menu? Schauen Sie der Köchin der Comthurey alpinum über die Schulter, und degustieren Sie mittelalterliche Speisen.

Museumsgarten, CHF 18 (Kinder CHF 9), inkl. Degustation, Teilnehmerzahl beschränkt, Anmeldung notwendig,

Tel. +41 81 925 41 81 (Museum).

Fotos: Guido Dietrich

RÜCKBLICK auf das Referat: 1799 - ein Schreckensjahr für die Surselva

-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)

Dienstag, 3. Mai, 20.00 Uhr
1799 war Graubünden in den internationalen Konflikt des Zweiten Koalitionskriegs verwickelt. Während das Vorderrheintal von österreichischen Truppen besetzt war, rückte die französische Revolutionsarmee im März über Oberalp und Lukmanier vor. Der einheimische Landsturm wehrte sich erfolgreich, aber die Franzosen kehrten zurück. Am 3. Mai 1799 setzten sich die Oberländer Truppen in der Schlacht bei Reichenau mit völlig unzulänglicher Kriegstechnik gegen die französische Armee zur Wehr. Gaudenz Schmid aus Chur berichtete in seinem Referat von dieser dramatischen Zeit und ihren Hintergründen.


Bilder des Referats "1799 - Ein Schreckensjahr für die Surselva und Graubünden" vom 3. Mai 2016

 

RÜCKBLICK auf den Sprayworkshop mit Mathias Durisch

Samstag, 9. April, 9-17 Uhr
Welche Anliegen haben junge Ilanzerinnen und Ilanzer an ihre Stadt? Das Museum Regiunal Surselva und die Jugendarbeit Ilanz haben eine besondere Plattform für das Äussern von Wünschen organisiert: einen Sprayworkshop.
Er ist ein Profi, wenn es um den gekonnten Umgang mit der Farbspraydose  geht: Mathias Durisch. Der Designer und Künstler aus Domat/Ems hat unter anderem für die aktuelle Sonderausstellung des Museum Regiunal namens «Ilanz – zurück in die Zukunft» ein halbes Dutzend lebensgrosse historische Figuren geschaffen siehe www.youtube.com/watch.
Mit sechs Jugendlichen aus der Stadt hat er am 9. April auch einen Sprayworkshop durchgeführt. Das Motto: «Mein Ilanz – ein Wunsch für die Zukunft». Einen Tag lang konnten die jungen Ilanzerinnen und Ilanzer mit Schriftbildern zeigen, was sie beschäftigt. «Joker» – mehr Freiraum hätten sie gern; «Jugi» – mehr Angebote für die Jungen wären ein Bedürfnis. Oder einfach: «Peace», Frieden. Und nach einer Vorlage von Durisch konnte dann sogar noch eine Wand des Ilanzer Jugendtreffs mit einem bleibenden Werk verziert werden. Es zeigt eine junge Frau, die ihre Heimat Ilanz immer dabei hat – als geschultertes Bündel. Egal, wohin sie geht.

Presseberichte, Bilder und ein Video des Sprayworkshops vom 9. April 2016

Art or dal vapurisader – in workshop da sprayar per giuvenils  - Video ansehen

-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)

RÜCKBLICK auf das Konzert: "Der Sonnen Glanz" - Musik des Mittelalters und der Renaissance

Do, 25.2.2016 in der Kirche Waltensburg  20-21.30 Uhr
Das Publikum war sehr interessiert und aufmerksam, die Tages- und Jahreszeit sowie der unvergleichliche Raum in der Dorfkirche Waltensburg mit den berühmten Fresken zum Passionszyklus haben zusammen eine äusserst passende Stimmung erzeugt für das Konzert der beiden Mittelalter-Spiellüt Jonathan Frey und Jeannine Gloor.
Das Konzert wurde im Rahmen der Sonderausstellung «Ilanz – Zurück in die Zukunft» vom Museum Regiunal Surselva in Zusammenarbeit mit dem Museum Waltensburger Meister organisiert.

Bilder und ein Video des Konzerts "Der Sonnen Glanz" vom 25. Februar 2016

Winter ûf der heiden - Video ansehen

RÜCKBLICK auf die Exkursion zur Burgruine Frauenberg

Besuch bei Heinrich von Frauenberg: Sa, 10. Oktober, 14–16 Uhr
Bei strahlendem Herbstwetter kamen rund 25 Personen nach Ruschein, um gemeinsam zur Burgruine Frauenberg/Frundsberg zu laufen, die auf einer Anhöhe südwestlich des Dorfes liegt. Das mittelalterliche Mauerwerk und die Grösse der Burganlage unterstreichen die Bedeutung dieses Wohnsitzes der Frauenberger. Nach der Besichtigung und den Ausführungen von Gion Mathias Cadruvi und Rosmarie Bartholet von der Stiftung Ruina da Frundsberg ging es, gestärkt durch einen feinen Apéro, zurück nach Ruschein. Im Restaurant Alpina referierte Markus Burgmeier (Balzers) über eine andere Seite des Burgherrn, über Heinrich von Frauenberg dem Minnesänger. Während des Referats wurden die Kinder durch Marius Hublard und Jürg Hassler vom Verein prähistorische Jagdtechniken fachmännisch in das Pfeilbogenschiessen eingeführt. Ein erlebnisreicher Tag für Gross und Klein.
Die Exkursion wurde vom Museum Regiunal Surselva gemeinsam mit der Stiftung Ruina da Frundsberg organisiert.

.

Bilder der Exkursion "Besuch bei Heinrich von Frauenberg" vom 10. Oktober 2015

 

RÜCKBLICK auf die Lesung "Die Hexe von Dentervals"

Hubert Giger
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
Jano Felice Pajarola
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)
-(neues Fenster öffnet Foto in Originalgrösse)

Di, 15. September, 20–21.30 Uhr, die Sonderausstellung war ab 19 Uhr geöffnet.
Rund zwanzig ZuhörerInnen fanden den Weg in die Sala terena des Museums an diesem Abend voller Nebel im Tal. "Nebel im Tal", so beginnt der Roman von Hubert Giger „La stria Dentervals“. Zwar handelt es sich bei „La stria da Dentervals“ um einen Roman, er basiert jedoch auf wissenschaftlich fundierten Fakten. So wurden zum Beispiel in der Surselva zwischen 1590 und 1732 über 300 Personen wegen Hexerei angeklagt und mindestens 120 durch das Schwert hingerichtet.  Auch die Gerichtsgemeinde Ilanz/Gruob war zwischen 1650 und 1700 Schauplatz von Hexenprozessen. Der Roman «La stria da Dentervals» von Hubert Giger führt uns zurück ins Jahr 1674, als das Kriminalgericht von Disentis für unheimliche Vorkommnisse in der Gemeinde eine Schuldige sucht. Danke Hubert Giger und Jano Felice Pajarola für die stimmige und informative Lesung auf Deutsch und Romanisch.

Wer den Anlass verpasst hat, kann unten nachfolgend die Fotos der Lesung anschauen.

 

 

 

Bilder der Lesung "La stria da Dentervals" vom 15.9.2015